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By Maurice Delafosse

Die Kunst Afrikas lädt dazu ein, den dynamischen Ursprüngen der Vielzahl künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten auf den
Grund zu gehen, die von diesem exotisch mystischen Kontinent ausgehen.
Seit die afrikanische Kunst durch die koloniale Entdeckung am Ende des 19. Jahrhunderts bekannt wurde, diente sie
Künstlern, die sie über die Zeit immer wieder nachahmten, als unerschöpfl iche Inspirationsquelle.
Die Stärke der Kunst Subsahara-Afrikas liegt in ihrer visuellen Vielfalt, worin die Kreativität der Künstler offenbar wird, die
fortwährend neue stylistische Formen entwerfen. Von Mauretanien bis nach Südafrika und von der Elfenbeinküste bis nach
Somalia: Statuen, Masken, Schmuck, Töpferwaren und Bildwirkerei bilden eine Vielfalt an alltäglichen und rituellen Objekten
aus den jeweils sehr unterschiedlichen Kulturkreisen.

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Das sah auf dem Landweg mit Sicherheit ganz anders aus. Gelede-Maske (Yoruba). Nigeria. Holz, Pigment, 36 x 35 cm. Musée du quai Branly, Paris. Bei den Yoruba wird eine Gelede-Maske nicht vor dem Gesicht sondern auf dem Kopf getragen. Theoretisch ist es somit völlig unnötig, die Augen der Maske zu durchlöchern, um dem Träger bessere Sicht zu verschaffen. Der Grund für die Augenlöcher liegt damit eher darin, dass der Künstler der Maske mehr Leben einhauchen möchte. forty three TS_Art of Africa_FRE_P-OK(P-6)_07. 10. eleven. qxp 10/11/2011 1:31 PM web page forty four Maske (Bangwa). Kamerun. Holz, Kruste, Höhe: 27 cm. Privatsammlung, Brüssel. Eine Maske der geheimen Troh-Gesellschaft, die für den Kampf gegen Hexerei und Kriminalität sowie für Polizeiarbeit im allgemeinen verantwortlich battle. Die Maske wurde in einem Haus gelagert und von einem eigens für sie abgestellten Diener bewacht. forty four TS_Art of Africa_FRE_P-OK(P-6)_07. 10. eleven. qxp 10/11/2011 1:31 PM web page forty five Maske der Troh-Gesellschaft (Bangwa). West-Kamerun. Holz mit schwarzer Patina, 27 x 19,7 x 27,5 cm. Musée du quai Branly, Paris. Der Geheimbund der Troh hat neun Mitglieder, die allesamt Hüter der culture sind und die Auswahl eines neuen Stammesführers sowie dessen Amtseinführung und Beerdigung überwachen. Diese helmartige Maske wurde von Vater zu Sohn weitergegeben und durfte nur von den Mitgliedern der Gesellschaft getragen werden. Diese Maske zeigt das Gesicht eines Mannes, der eine Fratze schneidet, mit offenem Mund und zugespitzten Zähnen. Der Mann trägt einen spitz zulaufenden Kopfschmuck. Die einzelnen Elemente, wie Augen und Wangen, and so on. sind allesamt sphärisch geformt. Die dicke Patina ist das Ergebnis jahrelanger ritueller Beräucherung und Anwendung von Trankopfern - ein Anzeichen für das hohe modify der Maske. Dieses image der Macht wurde sorgfältig von einem Mitglied der Troh bewacht. forty five TS_Art of Africa_FRE_P-OK(P-6)_07. 10. eleven. qxp 10/11/2011 1:31 PM web page forty six Karthago verdankte den Phöniziern, damit seinen Gründern, herausragende Fähigkeiten auf dem Gebiet des weitreichenden Handels. Seine Bürger brauchten nicht lange, um sich der Möglichkeiten bewusst zu werden, die ihnen der Austausch mit den Schwarzen bieten konnte, die jenseits der ertragsarmen Wüste in fruchtbaren Regionen lebten, die reich an Gold und Menschen waren. Sie bildeten Karawanen, die wohl denen sehr ähnelten, die schon seit langem die Sahara durchquerten und sich im Sudan mit Goldstaub, Sklaven, Elfenbein und Straußenfedern versorgen wollten, während sie im Austausch Leder, Kleidung, Stoffe und Glasperlen brachten. Diese karthagischen Händler taten es wahrscheinlich ihren tripolitanischen und marokkanischen Nachfolgern gleich: Sie begnügten sich nicht damit, bloß ihre Kameltransporte zu begleiten, sondern verweilten hier und da ein wenig im Land der Schwarzen, wobei sie sich in temporären Kolonien in den am Rand der Wüste gelegenen Hauptzentren niederließen, um von dort, wie später die Mauren, in die angrenzenden Gebiete auszustrahlen. Zudem muss es zwischen dem Sudan und Karthago während vieler hundert Jahre neben einem reinen Warenaustausch noch etwas anderes gegeben haben: den Kontakt zwischen den noch sehr einfachen Schwarzen und den Vertretern einer der zivilisiertesten Kulturen der Antike – ein Kontakt, der in irgendeiner shape Früchte tragen musste.

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